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Vor allem folgende Passage hat mich zum Nachdenken gebracht (Hervorhebungen von mir):Search engines extract too much of the Web's value, leaving too little for the websites that actually create the content. Liberation from search dependency is a strategic imperative for both websites and software vendors.
Search Engines as Leeches on the Web, useit.com
Genau: Das Szenario ändert sich. Schon heute kann man Fragen in Google formulieren, die den Besuch auf der beantwortenden Website überflüssig machen. Akronyme suche ich persönlich nur noch so heraus. Ich brauche die Website, hinter der sich wahrscheinlich eine Akronym-Datenbank befindet, erst gar nicht besuchen. Google (und andere) präsentieren die Antwort schon im Textausschnitt. Gestern lese ich beim Webmaster Blog, dass ein talentierter Student namens Ori Alon einen Algoritmus entwickelt hat, an dem Google interessiert ist. Ich kann nichts über diesen Algoritmus sagen. Aber heute lese ich ein Interview mit Ori Alon (ebenfalls via Webmaster Blog) und folgende Passage springt mir Bungee-mäßig ins Auge:There's no doubt that search engines provide a valuable service to users. The issue here is what search engines do to the companies they feed on -- the companies that fund the creation of original information. Search engines mainly build their business on other websites' content. The traditional analysis has been that search engines amply return the favor by directing traffic to these sites. While there's still some truth to that, the scenario is changing.
Search Engines as Leeches on the Web, useit.com
Naja, vielleicht ist der Mann nicht so bewandert mit den Medien, aber seine Antwort wirkt nicht gerade beruhigend für Webmaster. Und es bestätigt Nielsens Einschätzung. Noch ist nichts gesagt. Viele blöde Trends kamen und verpufften ohne Wirkung. Aber mein Spinnen-Sinn klingelt jetzt. Und die Erfahrung sagt, dass viele gemeine Dinge anfangs immer ganz unscheinbar daher kamen.6. My understanding is that the end user will actually be able to see the result of your research because part of what Orion is about is returning extra information to the searcher on the return search page.
Yes, that is correct.
7. Do web publisher have to fear this because it means that searchers won't have to click on their sites to get the information?
That is a very good question, I don't envision that Orion will completely eliminate the need for going to actual web pages but rather expedite the search process. It could also result in the user going to more web pages since they will be alerted to other keywords related to their search.
The Sydney Morning Herald Blogs: MashUp / Google buys Aussie invention
Erinnert einen doch glatt an Babyansprache, wenn man sich den Feed vom eHub anschaut.
"Yotophoto-Zopa, Yyyyotophoto-Jobby. Ei, isser nicht Rabble-Dabble, der süße Lazybase."
Auf einmal passt denen, die das Wort bis zum Erbrechen benutzt haben, der Begriff "Web2.0" nicht mehr in den Kram und man saugt sich die kläglichsten Erklärungskrämpfe raus, die man sich bei solch einer Rückzugsverteidung vorstellen kann. Read/WriteWeb möchte zwar weiter in diesem Bereich bloggen, aber halt nur nicht mehr das böse Wort in die Tastatur hacken. Schade, dass die so schnell kapitulieren. Ich hatte mir von dieser Geschichte einen ähnlichen Unterhaltungswert erhofft, wie damals bei den Grabenkämpfen der "RSS-oder-Atom"-Fraktionen. Aber mal warten und den self-flocker lesen, vielleicht kommt da noch das eine oder andere Triumph-Posting. [Update] Aber natürlich: "Web 2.0 is dead"I've had enough of the hype. I've had enough of cynicism. I've had enough of hate blogs.
Web 2.0 is dead. R.I.P., Read/WriteWeb
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