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Der Microdata-Abschnitt der HTML5-Spezifikation hat neulich ein Update erfahren. Interessant ist, dass davor eine "Usability-Studie" an Entwicklern durchgeführt wurde, wie Ian Hickson berichtet. (via Ajaxian)
Elastizität des Layouts und einige Tools, um an der Lesbarkeit zu schrauben, sind wichtige Usability- und Accessibility-Bestandteile einer Site. Auf www.imedo.de ist soeben beides online gegangen.
Wie locker ... wenn sich eine namhafte Agentur mit Usability-Dienstleistungen im Portfolio und "Wir sind barrierefrei"-Stickern auf der Startseite so präsentiert:

Und wenn man auch so locker ist und sich einfach mal die (vermutlich hochkomplexen und interaktiven) Komponenten in den beiden Flashfilmen reinziehen möchte ... dann erhält man nur 2 statische Bilder für die es auch locker ein-zwei img-Elemente und ein paar Styles getan hätten.
Vom Nervfaktor und Dummheitsgrad der Anbieter her erinnert das an die Pop-Up-Schwemme, vor Zeitalter der Popup-Blocker. "Dumm" ist es, weil die meisten (bis auf ein paar Vollhirnies) kapiert haben, dass unverlangt öffnende Popups zwar nerven, aber die psychologischen Basics dahinter wohl nicht auf den Fall der unerwünscht öffnenden Tabs übertragen können.
Gibt es eigentlich schon Addons, die genau dieses Verhalten anderer Addons kontrollieren?
Alistapart nimmt sich diesen Monat eines der "new school usability"-Themen im Webdesign an: Designing For Flow. Gemeint ist hier das Flow-Erlebnis aus Mihaly Csikszentmihalyis Buch.
Das ist ein Thema, über welches wir mit Kollegen in letzter Zeit immer öfter diskutieren. Und zwar immer dann, wenn einer mit der (old school-) Masche "don't make me think" oder "keep it simple, stupid" (kiss) ankommt. Diese Usability-Prinzipien werden heut zu Tage als wichtigstes Prinzip für den Erfolg eines Web-Projekts angesehen. Dabei haben sie nur auf einer speziellen Ebene Gültigkeit. Das KISS-Prinzip möchte unnötige Komplexität vermeiden; stellt sich also die Frage, welcher Grad an Komplexität nötig ist ...
Komplexität kann nötig sein, um dem User z.B. ein Erfolgserlebnis zu bescheren, oder - wie es der Alistapart-Artikel ausdrückt - dem User neue Entdeckungen in der Site/der Anwendung zu ermöglichen. Ich sehe es sogar so, dass in erfolgreichen Web-Projekten immer mindestens 5 bis 10% der Dinge oder Features unentdeckt sein sollten bzw. dass immer ein gewisses Potential existieren sollte, damit der User noch etwas zu entdecken hat, wenn er Bock darauf hat. Das können Features sein, das können aber auch einfach nur Inhalte sein. Eine Web-Anwendung wird immer dann schnell langweilig, wenn man sie bereits nach wenigen Tagen oder Wochen vollständig erfasst und durchschaut hat. Sie wird aber auch frustierend, wenn darin es mehr Unbekanntes als Bekanntes gibt.
Hierbei die richtige "goldene Mitte" zu finden, macht eine erfolgreiche User Experience aus.
Wenn man gerade ein Adium-Update gefahren hat, überlegt man bei diesem Dialog durchaus ein paar Sekunden, ob jetzt die alten Kontoeinstellungen übernommen werden oder nicht.
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