Entries from July 2007
Bei einer Überprüfung gleicht sich der englischsprachige PSI über eine SSL-Verbindung mit einem Server von Secunia ab, um die Anwendungen in die Kategorien Insecure, End-of-Life oder Up-To-Date einordnen zu können. Anwender sollten sich darüber im Klaren sein, dass Secunia damit unter Umständen einen vollständigen Überblick über alle Lücken im System erhält. Laut der vor der Installation zu akzeptierenden Lizenzbestimmungen speichert Secunia die Informationen nur bis zum Ende der Registrierung, löscht sie jedoch spätestens nach 12 Monaten. Was "Ende der Registrierung" genau heißt, steht noch im Raum, da zumindest während der Test-Installation der Beta-Version keine Registrierung erfolgte. Zeig her deine Lücken! - Heise NewsNa, da bin ich ja froh, dass wir X'er so Skripte wie advchk haben
Aza Raskin behandelt unter A List Apart das Thema der "Sind Sie sicher?"-Abfragen bei kritischen Tasks: Never Use a Warning When you Mean Undo
Da sich der Mensch schnell an solche Abfragen gewöhnt und öfter mal aus Reflex 'Ja' klickt, können oft Unfälle passieren. Statt dessen plädiert er für eine 'Undo'-Funktion, um falsche Entscheidungen wieder rückgängig machen zu können. Er zählt Beispiele aus bekannten Online-Anwendungen auf.
Mir stellte sich beim Lesen des Artikels die Frage, wie man denn mit Löschvorgängen umgeht, die (aus datenschutzrechtlichen Gründen z.B.) wirklich aus den Datenbanken des Systems gelöscht werden sollen. Wenn man den Gedanken weiterspinnt, könnte man in solchen Fällen dem User eine XML-Datei mit seinen Datensätzen anbieten. Etwa, wenn man irgendwo seine Mitgliedschaft beenden möchte. Liefert das System dabei alle vorhandenen Daten an den User aus, bevor es sie aus den Datenbanken löscht, könnte es die Daten im Falle der Reue auch wieder importieren, um eine rechtlich sichere Undo-Funktion zu gewährleisten.
Und dann wären wir auch wieder beim alten Web3.0-Thema: Persönliche Daten gehören in die Hände der User, nicht der Anbieter.
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