alps hypertexte
.. wird doch schnell klar, wie Redmonder Krawatten ticken. Das heisst, hat der User einmal 'OK' geklickt, muss er sich auch jene ungewollten Funktionen gefallen lassen, über die er sich bei der Einwilligung gar nicht bewusst war. Tolles Geschäftsgebahren ...Die Redmonder räumten ein, nicht genügend Informationen über die Funktionsweise des Tools herausgegeben zu haben. Es handle sich nicht um Spyware, da es nicht ohne die Einwilligung des Nutzers installiert werde.
Windows Genuine Advantage telefoniert nach Hause, zdnet
alp on 2006-06-18 20:07 (Reply)
Markus (Homepage) on 2006-06-17 17:29 (Reply)
Ich zitiere mal kurz einen Absatz aus "Angriffe aus dem Netz" von Alfred Krüger (übrigens insgesamt ein sehr lesenswertes Buch), der den Begriff Spyware im Verständnis dieser Vereinigung verständlich erklärt:
Als Spionagesoftware gelten demnach Programme, die ohne angemessene Einverständniserklärung des Nutzers installiert werden und seine Nutzungs- und Kontrollmöglichkeiten in dreifacher Hinsicht einschränken: Erstens greifen sie unerlaubt in seine Privatsphäre ein, gefährden die Sicherheit seines Rechners, nutzen dessen Systemressourcen und schränken ganz allgemein die Aktivitäten des Users ein, indem sie bspw. ungefragt Browser-Toolbars installieren oder den Webbrowser entführen. Zweitens sammeln die Verbreiter solcher Software ohne Erlaubnis vertrauliche Informationen, nutzen sie selbst oder leiten sie an Dritte weiter. Drittens schließlich installieren sie ohne Wissen des Nutzers zusätzliche Programme, die ihn bspw. mit passgenauer Werbung beglücken sollen.
und dann der Satz der das ganze ins Absurde zieht:
Alle drei Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Progamm als Spyware eingestuft werden kann.
Nunja, es wundert kaum, wenn man sich die Mitgliederliste dieser "Koalition" mal genauer anschaut.