Noch so eine einfache Sache, die man durch großkotzige Begriffe aufzumotzen versucht:
Boss blogging.
Dabei ist Boss blogging doch nur ... Liebe Kinder,
Wenn euer Papi auf der Arbeit mit anderen Papis etwas besprechen muss, dann schreibt er das irgendwo auf eine Website und die, die das dürfen, können dann lesen, was dein Papi so alles herausgefunden hat. Die doofen Erwachsenen nennen das dann
boss blogging, aber das soll dich nicht weiter stören.
Mann, mann, mann ... wenn etwas zu trivial ist, verkompliziert man die Begriffswelt erst mal mit einem abstrusen Namen. Wichtigste Vorraussetzung für solche Namen: Sie müssen inhaltlich komplett daneben liegen und dürfen den Ersthörer nicht ansatzweise erahnen lassen, was dahinter steckt. Dann können die, die es wissen, mitwisserhaft den Unwissenden ihre Unwissenheit vor den Kopf stoßen "Wieeee? Du weisst nicht, was boss blogging ist?".
Christoph Görn (Homepage) on 2005-12-06 15:22 (Reply)
I think you should think about giving it a try.
Was denn nun? bloggen soll ich? Und nur mal so um deine "Beschwerde" über die lustige Erweiterung von Begriffswelten zu unterstützen: moblogging meets kblogging
From the #B4 to the Ç: come and blog with me!