Signore Josh spricht einen nicht zu ignorierenden Aspekt aller anmeldepflichtigen Web2.0-Anwendungen an:
Betrachtet man sich die Art und Weise wie diese Firmen mit User-Daten und dem Datenschutz umgehen und sich vor allem auch in Ländern wie China mit den dortigen Behörden verbünden, werde ich diese Dienste wohl nicht mehr nutzen.
Bedeutungsmafia, verflickert und zugeskypt
Yeah, so verführerisch das ganze Technikgedöns auch ist, immer schön auf Schutz achten. Etwa mit
Wegwerfadressen, oder sich eine zweite virtuelle Identität zulegen. Damit kann man auch gleich die Integrität der Datensätze von Datensammlern versauen

Das ist für mich der Haken an "Web 2.0": Dass dabei immernoch Web1.0 Authentifizierung angewendet wird und kein A.... daran denkt, dezentrale Methoden (zum Beispiel mit Hilfe von
FOAF) zu verwenden. Wenn ich bei jedem Dienst einen eigenen Account habe (mit zum Teil mäßiger Kontrolle über meine Daten), ich bei diesen Diensten sowieso nur das machen kann, was der Betreiber erlaubt, überlege ich es mir 3 mal, ob ich mich dort anmelde, oder gleich eine äquivalente Open Source-Lösung auf meinem Server installiere.
Michael (Homepage) on 2005-09-19 22:40 (Reply)