Ich kenne mich in Textverarbeitungssoftware (MS Office, StarOffice, OpenOffice etc.) einigermaßen aus und habe mit allen schonmal größere Projekte wie Haus- und Examensarbeiten von Jurastudenten (7 Studenten habe ich diesbez. mal gleichzeitig betreut) und Buch-Projekte bis zu 500 Seiten gemacht (oder besser: versucht zu realisieren).
Eine 30-Seitige juristische Hausarbeit auf MS Word? Vergiss es, ist 'ne Qual und voller Bugs. MS Word eignet sich für ein paar kleine Briefchen, ein-zwei Tabellchen und vielleicht noch 'ne Adressdatenbank (im Schneckentempo). Das sage nicht ich (bestätige es aber), sondern ein Projektleiter meines letzten Arbeitsplatzes als Angestellter.
Mariannes Wippetbuch habe ich noch mit StarOffice 5.0 formatiert und das war ein Riesen-Unterschied zu Word. Da machte ich die Erfahrung: Es kann sich lohnen, in eine neue Software einzuarbeiten, wenn die Einarbeitungszeit geringer bleibt, als die Bug-Behebungszeit bei der gewohnten Software.
Und gestern habe ich Mariannes neues Büchlein (100 Seiten, und mit vielen eingebetteten Fotos) druckbereit gemacht. Mit
OpenOffice. Lief wie geschmiert, ohne einen Absturz oder Bug. In einer Stunde effektiver Arbeitszeit (inklusive Formatvorlagenerstellung) war ich damit fertig.
Stephan (Homepage) on 2004-12-17 23:04
Und morgen gebe ich dann wieder LaTeX Kurs und versuche alle potentiellen OOo-Benutzer abzuwerben, gerade für juristische Hausarbeiten lohnt sich das